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(Foto oben : Gruppenbild im Schloßpark Moyen)

PC Köln auf dem Weg zum Schloss Moyland und zum Spargelessen nach Walbeck.

Wer hätte gedacht, dass alle 14 Fahrzeuge pünktlich zur angegebenen Abfahrtszeit eintreffen würden? Dies ermöglichte es dem Organisator, noch ein kleines Zwischenziel einzufügen. Und so ging es Anfang Juni nach dem Verlassen der Autobahn in Alpen (nein nicht in den Alpen) über den ersten Teil der ausgearbeiteten Route bis zum niederrheinischen Kalkar. Die spätgotische Sankt Nicolai-Kirche mit ihren neun mittelalterlichen Schnitzaltären ist schon einen kleinen Umweg wert, und die übrigen Touristen staunten nicht schlecht über unsere, sowohl farblich als auch von den Modellen her, buntgemischte Porschetruppe. Auch wenn so mancher in Kalkar schon den Haltepunkt für Kaffee und Kuchen erwartet hatte, mussten die Teilnehmer doch noch einige Kilometer Fahrt und eine Radarfalle über sich ergehen lassen, bevor sie das Restaurant "Zur alten Post" erreichten und mit Erdbeerkuchen belohnt wurden

(Schloßpark Moyen )

Die Führung durch alle Bereiche des Schloss Moyland begann mit einer Runde durch den wunderschönen mit zahlreichen Skulpturen ausgestatteten Schlosspark. Besonders staunten wir über ein mitten im Grünen verstecktes Himmelbett - auf Grund des nahen Wassergrabens natürlich mit einem Mückennetz als Sonderausstattung - welches sich laut unserer Führerin trotz eines beachtlichen Preises pro Nacht im Vorjahr bis in den Oktober hinein großer Beliebtheit erfreut hatte. Und auch beim Kräutergarten spitzte so mancher die Ohren, als es um die Erklärung der Giftecke ging. So können z.B. die Nadeln des Wacholders schon bei einer kleinen Dosis tödlich sein.

Im Inneren des erst vor einigen Jahren wieder eröffneten neugotischen Schlosses mussten wir erst einmal die Vielzahl der vorhandenen Kunstwerke verarbeiten. Allein rund 5.000 Werke von Joseph Beuys, und somit die größte Sammlung dieses bekannten deutschen Künstlers, wurden hier zusammengetragen. Leider wurde das Museum geschlossen bevor wir alles erkundet hatten. Die Begeisterung war jedoch so groß, dass viele von uns beschlossen wieder zu kommen und etwas mehr Zeit für den Rundgang einzuplanen.

Die Pfeile und Hinweise im Roadbook waren wohl groß genug, denn am frühen Abend schafften wir es, ohne Handynutzung alle Porschefahrer über die meist kaum befahrenen Straßen und Alleen vorbei an futuristisch anmutenden Windkraftanlagen zusammen zu halten. Unser Ziel war der für seinen Spargel bekannte Ort Walbeck an der Grenze zur Niederlande, wo uns im Restaurant "Alte Bürgermeisterei" ein gelungenes 3-Gang-Menü den Rest des Abends verkürzte.

Jörg Ningelgen


05.06.2004